MainPost, 22. Mai 2016
Schweinfurt hat sich von einem reinen Industriestandort zu einem attraktiven und vielseitigem Lebensraum entwickelt. So formulierte es die Zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert in ihrer Begrüßungsrede zum Tag der Städtebauförderung auf dem Zeughausplatz.
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In über 40 Jahren der Städtebauförderung sei Schweinfurt das beste Beispiel dafür, dass das Projekt eine Erfolgsgeschichte ist, sagte Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber. Als Baupolitikerin der CSU sei die Städtebauförderung eines ihrer Schwerpunktthemen. Da freue es sie besonders, dass Schweinfurt eine der ersten Städte war, die die Chance erkannten, einem negativen Strukturwandel entgegenzuwirken.
„Ohne Fördermittel aus Berlin, München und Brüssel würde Schweinfurt nicht da stehen, wo es heute ist.“ Heute sei die Stadt mit dem Slogan „Industrie und Kunst“ über die Grenzen hinaus bekannt. Weisgerber erwähnte neben der Kunsthalle auch die Neugestaltung der Mainlände mit dem Jugendgästehaus und dem Stadtstrand sowie die Maininsel mit dem Konferenzzentrum. Kaum zu glauben: „Nach der Stilllegung des Schlachthofes in den 1980er-Jahren lag die Insel brach und verfiel in Bedeutungslosigkeit.“ Nicht zu vergessen auch der Postplatz mit Tiefgarage, der heute als Georg-Wichtermann-Platz in neuem Glanz erstrahlt. Laut Weisgerber wurde das 5,5-Millionen-Projekt durch die Städtebauförderung mit 2,5 Millionen Euro unterstützt.
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