Wahlkreisrede
Der deutsche Lyriker Novalis hat einmal gesagt:
„Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll
und ohne Vorurteile,
dann hast Du es schon halb zum Freunde gewonnen.“
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Poppenhausen,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stahl, lieber Reinhold,
Liebe Gäste,
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen zunächst ein gutes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2014!
Ich hoffe, Sie sind alle gut in das neue Jahr gestartet.
Es wird für uns alle wieder Chancen, aber auch Herausforderungen bringen.
Eine Herausforderung für die Gemeinde wird sicherlich der Wechsel an der Gemeindespitze sein.
Bürgermeister Reinhold Stahl wird nach 18 Jahren Amtszeit das Rathaus verlassen.
In seiner Amtszeit hat er getreu dem Motto „Wenn wir’s machen, dann machen wir’s g’scheit“ viel für die Gemeinde erreicht.
Lieber Reinhold, die Liste Deiner Leistungen für die Gemeinde ist lang, aber erlaube mir, einige Punkte exemplarisch herauszugreifen.
Es war Dir immer ein Anliegen, die Gemeinde hier im ländlichen Raum noch lebenswerter zu machen und Familien eine Heimat zu geben.
die Ausweisung der Neubaugebiete in allen Ortsteilen
der Beitrag der Gemeinde zum Erhalt der Kirchen
die Kleinkindgruppe in Maibach
das Landkreis übergreifende Gewerbegebiet mit Oerlenbach
und vor allem die Renovierung und der Neubau der Schule – eine besondere Herausforderung – deren Einweihung Du noch als Bürgermeister vollziehen darfst
sind nur Beispiele.
Als ehemalige Europaabgeordnete fielen mir die Dorferneuerungsmaßnahmen oder die Gründung der Allianz Oberes Werntal ein.
Bei beiden Punkten spielen europäische Fördermittel aus dem Regionalfonds eine wichtige Rolle.
Aber, lieber Reinhold, Du bleibst der Gemeinde ja noch als Verbandsvorsitzender der Rhön-Maintal-Gruppe erhalten und kümmerst dich darum, dass in Poppenhausen weiterhin exzellentes Trinkwasser aus den Wasserhähnen kommt.
Ich habe noch in meiner Zeit in Brüssel dafür eingesetzt, dass unser Wasser fränkisch bleibt.
Unser Trinkwasser ist ein ganz hohes Gut und darf nicht in die Hände internationaler Großkonzerne fallen!
Den Plänen der EU-Kommission, unser Wasser zu liberalisieren, haben wir eine klare Absage erteilt.
Ich bin sicher, dass die Gemeinde und ihre Bürger auch weiterhin eine gute Zukunft haben werden, wenn auch unter neuer Leitung.
Wie es mit der Gemeinde und Europa weitergeht, haben auch Sie als Bürger in der Hand.
Reden Sie mit und gehen Sie wählen
Am 16. März bei den Kommunalwahlen ? Ludwig Nätscher stellt sich als Ihr Bürgermeister zur Wahl und
Am 25. Mai bei der Europawahl.
In Europa werden viele Entscheidungen getroffen, die Sie direkt vor Ort betreffen, z. B. die Trinkwasserversorgung.
Europa schützt und nützt und bringt viele Vorteile.
Auch fließen viele europäische Fördermittel in die Region.
Wir brauchen eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl, damit Bayern wieder gut vertreten ist.
Daher meine Bitte an Sie: Gehen Sie zur Wahl und gestalten Sie Europa ein Stück weit mit!
Nochmals herzlichen Dank für die Einladung heute.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Gesundheit und Glück bei allem, was Sie sich für dieses Jahr vorgenommen haben.