Nur noch ein Arbeitsverhältnis zur SPD

MainPost, 03. März 2014

Markus Söder ist pünktlich auf die Minute. Nachdem er die Stufen zur Stadthalle erklommen hat, lässt der Finanz- und Heimatminister die versammelte CSU-Spitze aus dem Landkreis erst einmal warten. Er unterhält sich mit einem älteren Bürger und und nimmt sich dafür ganz schön Zeit. Dann drängt es ihn einen Stock tiefer, auch ein Minister hat mal menschliche Bedürfnisse. Danach endlich das erwartete Händeschütteln mit den regionalen Parteioberen.

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Eingangs hatte sich MdB Anja Weißgerber enttäuscht gezeigt vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die drei-Prozent-Hürde bei Europawahlen für verfassungswidrig erklärte. Weisgerber sprach sich ferner klar gegen gentechnisch veränderte Feldfrüchte aus. Sie forderte, das Vertrauen in der Koalition müsse nach der Edathy-Affäre wieder hergestellt werden. Wie Söder empfand es Weisgerber aber noch schlimmer, dass „Geschäfte mit den Körpern unschuldiger Kinder“ immer noch möglich sind. Kauf und Tausch müssten schnellstens strafrechtlich verfolgt werden können.

Thorsten Wozniak lobte „aus der Sicht eines Bürgermeisters einer kleinen Stadt im ländlichen Raum“ vor allem den Bayernplan der CSU, der sich für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land einsetzt.

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