MainPost, 01. November 2015
Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier des CSU-Frauen-Union Ortsverband Eußenheim-Bachgrund zu ihrem 25-jährigen Bestehen standen die Ehrungen der Gründungsmitglieder. Die Festansprache hielt Anja Weisgerber.
„Einige der Gründungsmitglieder waren schon lange vorher Mitglied in der Frauen-Union“, erklärte in ihrem Rückblick die langjährige Vorsitzende und jetzige Stellvertreterin Marianne Romczynski, die zusammen mit Irmgard Schäfer, Ilse Hack und Gertrud Rudolph 1990 die Initiatoren für die Gründung des Ortsverbandes Eußenheim war. „Irmgard Schäfer hatte beim Fischerfest 1990 50 Mark Startkapitel auf den Tisch gelegt und wir haben losgelegt“, erinnert sie sich.
Bei der Kommunalwahl 1990 habe sich das erste Mal eine Frau um einen Gemeinderatssitz in Eußenheim beworben, berichtete Marianne Romczynski weiter. Allerdings wurde sie nicht gewählt. Dennoch blieb das Engagement nicht unbemerkt. „Wir sind durch das Gemeindegebiet von Schönarts bis Obersfeld gezogen“, verdeutlichte sie. „Und wir sind einer der ganz wenigen Ortsverbände in Bayern, der eine eigene Fahne hat.“ Wolfgang Kaufmann, der Bruder von Lore Göbel, habe die Fahne entworfen und Margarethe Kretzer sie angefertigt.
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Nicht nur Wahlveranstaltungen wurden initiiert, sondern auch Frauenfrühstücke, Betriebsbesichtigungen, Waldbegänge, Ferienspaßaktionen sowie seit 17 Jahren das sehr erfolgreiche Erntedankessen, dessen Erlös für kirchliche oder soziale Projekte gespendet wird. Ende November fahren die Mitglieder des Ortsverbandes für drei Tage nach Berlin. Seit März 2015 ist Sabine Adelmann die neue Ortsvorsitzende, Marianne Romczynski und Maria Schneider ihre Stellvertreterin.
In ihrem Festvortrag wies Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber, die auch Bezirksvorsitzende der FU ist, darauf hin, dass die Gesellschaft es sich nicht mehr leisten kann, auf die Erfahrungen von Frauen zu verzichten. Das gilt für Wirtschaft und Wissenschaft genauso wie für die Politik. „Sie sind das Ohr am Bürger“, verdeutlichte sie. Sie streife auch die Themen Hospiz- und Palliativversorgung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauenförderung, Asyl und Integration. Auch die Grußworte von Linda Plappert-Metz, Sabine Sitter und Thomas Obert wurden mit viele Beifall honoriert.
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