Der heiße Draht zur Wählerschaft

inFranken.de, 17. Januar 2017

Immer mehr Politiker wenden sich über Twitter direkt an die Öffentlichkeit

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In der deutschen Politiklandschaft ist Twitter mittlerweile auch angekommen: 630 Sitze gibt es aktuell im Bundestag, 351 Twitterprofile von Abgeordneten hat die Plattform in einer Liste zusammengetragen. Auch Anja Weisgerber (CSU), Vertreterin des Wahlkreises von Schweinfurt und Kitzingen im Bundestag, gehört dazu. Seit April 2010 berichtet sie dort ihren Mitlesern („Follower“) über ihre politischen Ansichten und ihren beruflichen Alltag. Aktuell folgen 895 Nutzer ihrem Profil.

In der Regel verfasst sie die Einträge selbst, was nicht selbstverständlich ist: „Nur manchmal helfen meine Mitarbeiter nach Rücksprache, zum Beispiel, wenn ich nach einer Veranstaltung auf dem Weg zum nächsten Termin bin und kurz mit dem Büro telefoniere“, so Weisgerber.

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Ob die Begrenzung der Kurznachrichten auf maximal 140 Zeichen pro Nachricht nun Fluch oder Segen ist, darüber lässt sich streiten. Politik in so wenig Platz (circa drei Zeilen dieses Textes) zu packen, kann schwierig sein. Das sieht auch Anja Weisgerber so: „Es ist manchmal nicht ganz einfach, eine politische Botschaft auf 140 Zeichen herunter zu brechen. Aber Herausforderungen sind da, um sie zu meistern.“

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