CSU-Oktoberfest: Lob für integrierte Muslime

MainPost, 19. September 2016

Grafenrheinfeld war bunt, zumindest das Bühnenlicht in der Kulturhalle. Am Rednerpult wechselten die Farben ebenso rasch wie die Blickwinkel auf die Flüchtlingsdebatte.

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Anja Weisgerber hatte die Einleitung übernommen, für die CSU als „Partei der klaren Worte“ und „Stimme der Vernunft“. Man habe den Druck in der Koalition aufrechterhalten, so das Bundestagsmitglied, habe damit eine 80-prozentige Reduzierung der Asylbewerberzahlen erreicht: „Und das muss auch so bleiben.“

Hierzulande gelte das deutsche Rechtssystem und nicht die Scharia, betonte Weisgerber. Wer ins Land komme, müsse sich integrieren. Maximal 200 000 neue Flüchtlinge pro Jahr könne das Land aufnehmen, ansonsten drohe Überforderung und der Verlust der Akzeptanz in der Bevölkerung.

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