MainPost, 22. Juli 2017
Wer öfters in Politik-Talkshows reinzappt, kennt ihn als TV-Dauergast: Jens Spahn, Mitglied im CDU-Präsidium, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Für manche in der CDU ist er der Gegenpart zur Kanzlerin Angela Merkel, die eine konservative Position nach der anderen über Bord wirft – von der Atomkraft über die Wehrpflicht bis zum tradierten Bild von Ehe und Familie.
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Drei Themen treiben ihn besonders um: Obwohl gerade Geld da sei, kämen Infrastruktur-Projekte nicht voran, weil Planverfahren zu lange dauerten, auch durch unnötige Verzögerungen. Die Frage sei: „Wollen wir Industrieland bleiben oder zum besseren Naturkundemuseum werden? Wenn Sie für Arbeitsplätze kämpfen, sind Sie böse, wenn Sie für Frösche kämpfen, sind Sie gut.“ Das Planungsrecht gehöre überarbeitet.
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Eineinhalb Stunden sind dann um. Weisgerber entlässt den CDU-Mann mit schwesterlichem Dank und Bocksbeutel nach Aschaffenburg – zum nächsten Auftritt.
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