Aschaffenburg 24, 20. November 2009
Der Alzenauer Kolbenhersteller Mahle soll ein zweites Standbein neben der Automobilindustrie bekommen – und Brüssel will helfen.
Heute Vormittag treffen sich die EU-Abgeordnete Anja Weisgerber, der Landtagsabgeordnete Peter Winter und Bürgermeister Walter Scharwies mit dem Mahle-Betriebsrat und dem Mahle-Werkleiter Norbert Dicks. Gemeinsam wollen sie in der Stadtverwaltung über neue Produkte und mögliche Fördermittel beraten.
Blockheizkraftwerk oder Trinkwasserreinigungsanlage
Laut Betriebsrat können die 430 Arbeitsplätze der Mahle-Mitarbeiter nur durch ein neues Standbein langfristig gesichert werden. Der Betriebsrat-Vorsitzende von Mahle Dieter Wissel über mögliche Produkte: „Das eine Alternativprodukt wären „Mini-Blockheizkraftwerke“ für Haushalte oder auch für Gewerbebetriebe und das zweite Produkt wären Trinkwasserreinigungsanlagen mobil oder stationär für Krisengebiete in der Welt oder überall dort, wo schlechtes Trinkwasser in der Welt ist. Also zwei Produkte mit einem Riesenverkaufspotential könnten den Konzern wieder auf gesunde Beine stellen.“