Auszug aus Main Echo, 23. Juli 2009
„Familien sind ein fundamentales Band zwischen Menschen, auf das Gesellschaft und Staat aufbauen. Deshalb ist Familienpolitik eine der herausragenden Zukunftsaufgaben“, so MdB Dorothee Bär, stellvertretende Generalsekretärin der CSU, am Dienstagabend in der Festhalle in Kahl.
Die Frauen-Union (FU) des CSU-Kreisverbandes Aschaffenburg richtete eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Familie fördern – Familien stärken“ aus. Die Wahlfreiheit zwischen Familie und Beruf müsse verbessert werden, so die Gastrednerin, man könne dies erreichen beispielsweise mit Zahlung von Elterngeld, familiengerechtem Steuerrecht oder „Baukindergeld“ in der Wohneigentumsförderung. Familienpolitik bedeute aber nicht nur Kinderförderung, sondern durchgreifend auch Altersvorsorge für Eltern und Großeltern.
„Unsere Kinder brauchen keine Mütter, die von morgens bis abends nur damit beschäftigt sind, für ihren Unterhalt zu sorgen, sonder Mütter, die in der Lage sind, sich trotz Erwerbstätigkeit noch ausreichend um ihre Kinder zu kümmern, ergänzte FU-Kreisvorsitzende Andrea Lindholz.
Das französische Familienmodell empfahl die CSU-Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber: Die Familien erhielten Beihilfen aus der Familienfürsorgekasse: Geburtszulage, Basisunterstützung, Zusatzhilfe für freie Wahl von Betreuungsform und Erwerbstätigkeit.
Die Kahler FU-Mitglieder, mit Helena Pennartz-Kohlhaas an der Spitze, hatten ein „Deutschland-Buffet“ vorbereitet. Nach der kulinarischen Unterbrechung und Einlagen von Kabarettistin Lore Hock, folgte eine Diskussion mit den Abgeordneten Anja Weisgerber, Norbert Geis, Dorothee Bär und Peter Winter, die den Gästen zusicherten, ihre Ideen mit nach Berlin, München und Brüssel zu nehmen.