www.infranken.de, 15. April 2012
"Kontakte pflegen und vertiefen", darum ging es, wie die Wirtschaftsjunioren im Vorfeld verkündet hatten. Und das Speed-Networking sah so aus, dass je vier Personen in einem neuen Flitzer Platz nahmen und sich gegenseitig vorstellten. Visitenkarten wechselten die Besitzer - die Teilnehmer lernten sich kennen.
Neue Gesichter
"Bei einem netten Abend neue Kontakte knüpfen", so stellte es sich der Haßfurter Architekt Sebastian Pollach vor. "Teilweise kennt man sich schon vom Sehen", erzählte Elektromeister Thomas Borst aus Hofheim. Und so drehte es sich ganz zu Beginn erst einmal und das "Anschnuppern".
Das Ambiente mit den flotten Autos schätzten Pollach und Borst, beide Wirtschaftsjunioren. "Das Speed-Networking wird in verschiedenen Regionen der Industrie- und Handelskammer veranstaltet", erklärte Sebastian Sahlender, Vorstandsmitglied bei den Haßberge-Wirtschaftsjunioren. "Das Speed-Networking ist ein Magnet für viele neue Gesichter", sagt Sahlender. Frei von jeder Parteizugehörigkeit soll, so der Grundgedanke, die Verknüpfung zwischen Politik und Wirtschaft gepflegt werden.
Eine erfahrene Networkerin ist die Schweinfurter Euroabgeordnete Anja Weisgerber (CSU). Zuständig im Parlament für Umwelt und Gesundheit sowie Binnenmarkt und Verbraucherschutz sah sie die Veranstaltung in Haßfurt als eine Art "fliegende Bürgerstunde".
Vorstandssprecher Steffen Vogel sah in der neuen Veranstaltung ein gegenseitiges Profitieren. Die Teilnehmer sollten sich auch nicht als Konkurrent erleben. In acht Minuten konnte man sich vorstellen, die Visitenkarte austauschen und dann "weiter springen" in das nächste Fahrzeug. Die 24 Besucher hatten sich auf sechs Autos verteilt. Das Dating blieb nicht nur Männersache, auch sechs Frauen waren mit dabei.
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