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Weinbauverband gegen Ende des Anbaustopps

MainEcho, 17. November 2012

Die fränkischen Winzer blicken wieder einmal sorgenvoll nach Brüssel: Grund dafür ist das Ende des Verbots der Anpflanzung neuer Rebflächen, das 2018 in Deutschland in Kraft treten soll. Der Weinbauverband befürchtet, dass dadurch in Unterfranken der kostenintensive Steillagenanbau unrentabel wird.

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Der Anbaustopp stand im Mittelpunkt eines Treffens mit der CSU-Europa-Abgeordneten Anja Weisgerber und dem Leiter der Münchner EU-Kommissionsvertretung, Hennig Arp. Weisgerber machte sich dabei für die Belange der Winzer stark und keinen Hehl daraus, dass sie den Anbaustopp am liebsten beibehalten würde.

»Überproduktion abgebaut«

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Das steht jetzt wieder in Frage. Die EU-Kommission hat daher eine Expertengruppe beauftragt, Alternativen zu erarbeiten. »Wir wollen den Markt nicht länger total blockieren, aber auch die Kulturlandschaft nicht in Gefahr bringen«, so Arp. Deshalb kommt es möglicherweise zum Kompromiss, der begrenzt neue Anpflanzungen ermöglicht und den Mitgliedsländern mehr Gestaltungsrechte einräumt.

Weisgerber setzt auf eine andere Lösung. Sie unterstützt einen Vorschlag aus dem Parlament, den Anbaustopp bis 2030 zu verlängern.

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