Bayernkurier
Schrobenhausen - Selbsbewusst feierte Bayerns Junge Union gemeinsam mit Parteichef Edmund Stoiber ihr 60-jähriges Bestehen. Dabei forderte der CSU-Nachwuchs den Abbau von Staatsschulden in Bund und Land.
Die Junge Union Bayern sei die " Kreativabteilung und die Kampfgruppe der CSU", betonte JU-Chef Manfred Weber bei der Jubiläumsfeier in Schrobenhausen. Bei der Mitgliederwerbung und im Wahlkampf sei die Jugendorganisation Spitze. Darüber hinaus habe der Parteinachwuchs immer den Anspruch, inhaltlicher Taktgeber zu sein: " In der Jungen Union werden die Visionen geboren."
Parteichef Edmund Stoiber sagte, die CSU müsse neue Entwicklungen erkennen und immer wieder Vorreiter sein. Das sei vor allem die Aufgabe der Jungen. Auch Stoiber hat seine politische Laufbahn in der Jungen Union begonnen. Seinerzeit sei es darum gegangen, den 68ern eine Alternative entgegenzusetzen. "Wir waren absolut nicht damit einverstanden, dass die Linken Werte wie Heimat, Tradition, Familie, Disziplin und Leistung in den Schmutz gezogen haben."
Bei den Feierlichkeiten, an der zahlreiche prominente CSU-Politiker teilnahmen, forderte Weber ein intensive innerparteiliche Debatte und den Abbau der Schulden in Land und Bund. Statt in Zinsen seien die Steuergelder besser in Schulen und Hochschulen angelegt.