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Vorreiter Bayern

Bajuware

Junge Union mit Energiepapier
Mit einem viel beachteten Energiepapier hat die Junge Union auf den drohenden Klimawandel reagiert. Demnach ist es Ziel, den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Die EU-Abgeordnete und Umwelt-Expertin Anja Weisgerber wirbt für den Ausbau erneuerbarer Energien, einen Ausstieg aus der Kernenergie lehnt die Unterfränkin ab. "Kernenergie ist eine effektive, günstige und vor allem CO2-neutrale Energiequelle", sagt Weisgerber. Der Ausbau regenerativer Energien sei erstrebenswert, Bayern nehme hier eine Vorreiterrolle ein. Mit 7 Prozent Anteil liege der Freistaat heute schon über dem Bundesdurchschnitt von 2,7 Prozent. "Wir brauchen eine intensive, gezielte und regionalspezifische Förderung der erneuerbaren Energien", so Weisgerber. Sie fordert eine Förderung von Biomasse, während von "Windrädern verspargelte Landschaften" der falsche Weg seien.
Bis zum Jahr 2050, so glaubt Weisgerber, könne der CO2-Ausstoß um 80 Prozent reduziert werden. Ziel müsse es sein, neuen Umwelttechnologien zur Marktreife zu verhelfen und regionale, grundlastfähige Ressourcen optimal zu nutzen. JU-Landeschef Manfred Weber hat derweil Gesellschaft und Politik dazu aufgefordert, sich stärker als bisher mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen: "Das Thema ist viel zu wichtig, als dass man es ignorieren könnte." Energiepapier der JU Bayern: www.ju-bayern.de