Schweinfurter Tagblatt, 06. Mai 2013
Wiedergewählte CSU-Kreisvorsitzende erhält 94 Prozent – Wozniak neu im Kreis der Stellvertreter
Weisgerbers Rechenschaftsbericht geriet über weite Strecken zur Bewerbungsrede für den Bundestag. Auch wenn sie die verlorene Landratswahl nur kurz thematisierte, so wurde deutlich, dass der Stachel bei der CSU tief sitzt. „Erstmals in der Nachkriegsgeschichte stellt die CSU nicht den Landrat“, stellte Weisgerber betrübt fest. Bekanntlich hat die CSU die Mehrheit verloren, der Landrat ist rot-grün. Umso kämpferischer gab sie sich angesichts der anstehenden Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahl. „Wir möchten eine möglichst große Mehrheit im Kreistag schaffen.“ Lobende Worte fand sie für den Fraktionsvorsitzenden Arthur Arnold (Euerbach), der in der vergangenen Woche bekannt gegeben hatte, dass er 2014 für den Kreistag nicht mehr zur Verfügung stehen werde.
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