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Unterfränkische Firmen werden familienfreundlicher

MainPost, 20. November 2012

Die Frauen-Union (FU) Unterfranken hat zum Jahresende ein positives Fazit über die Familienpolitik gezogen: In Kooperation mit Gründer- und Innovationszentren der Region habe es seit 2009 Fortschritte bei der Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf gegeben.

Insbesondere die Beratungsstelle „Frau und Beruf“ stellt ein kostenloses, stark nachgefragtes Angebot für Frauen dar. Seit der Einführung im April 2009 hat die – in ganz Unterfranken (abgesehen von Schweinfurt Stadt) agierende Beratung – 1021 Frauen informiert. Das mit 260 000 Euro von der EU, dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie den Kommunen geförderte Pilotprojekt läuft Ende 2013 aus. „Es sieht gut aus, dass das Projekt nach Ablauf der Frist weiterhin gefördert wird“, sagt Anja Weisgerber, Bezirksvorsitzende der FU Unterfranken.

Ein weiterer Erfolg: Die Beratungsstelle „Wirtschaft und Familie“, die vom Gründer-, Innovations- und Beratungszentrum (GRIBS) im Juni 2011 für die Region Schweinfurt initiiert wurde. „Derzeit ist der Unternehmenscheck Familie am beliebtesten bei den Unternehmern“, sagt GRIBS-Geschäftsführer Reinhold Karl. Bereits 270 kleine und mittlere Unternehmen aus der Region Schweinfurt hätten sich beraten lassen und bekämen regelmäßig Informationen, um für Fachkräfte attraktiver zu werden. Zudem erhalten die Unternehmensleiter Hilfen, wie sie die Familien der Angestellten durch flexiblere Arbeitszeiten entlasten können. Ob das Mitte 2013 auslaufende Projekt verlängert wird, entscheide sich Anfang des kommenden Jahres. Weitere Initiativen sind „Total E-Quality“, die für Chancengleichheit einstehen und das Bündnis Familie und Wirtschaft für die Region Würzburg.

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