Mainpost, 08.06.2013
Dass die Erweiterung der Vergärungsanlage am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle (AWZ) langsam Formen annimmt, davon konnten sich die Mitglieder des Umweltausschusses bei ihrer vergangenen Sitzung überzeugen. Die fand nämlich gleich vor Ort statt. An der Kante der Baugrube und vor den drei neuen Zylinderbauten erklärten Projektleiter Leo Gessner und Thomas Fackelmann, Leiter der Abfallwirtschaft im Landkreis, wie alles funktionieren soll.
In der neuen Nachbehandlungsstufe werden die Gärreste aus der bestehenden Anlage noch einmal vergoren. So werde man „50 Prozent mehr Energie aus dem Biomüll rausholen“, sagt Fackelmann. Die Erweiterung soll laut Plan bis zum 31. Dezember dieses Jahres in Betrieb gehen. Mit der Erweiterung der Anlage soll künftig auch die Geruchsbelästigung abgestellt werden, über die sich Bergrheinfelder Bürger beschwert hatten.
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