Auszüge aus Mainpost Bad Neustadt, 24. September 2008
Handwerksgesellen und Bürokaufleute müssen neue Wege gehen
Die besondere Bedeutung des Handwerks für eine funktionierende Gesellschaft betonten alle Redner bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft in der Stadthalle. Dennoch gilt es festzustellen, dass seit Jahren die Zahl der Ausbildungsplätze zurückgeht. Der Facharbeitermangel ist längst auch in der Rhön angekommen.
Es sind nicht mehr so viele Fliesenleger und Maurer, Fleischer und Fleischereifachverkäufer, nicht mehr so viele Friseurinnen, Bürokaufleute und auch nicht mehr so viele Maler und Schreiner. Die Zahl der alljährlich in der Stadthalle im Herbst freigesprochenen Gesellinnen und Gesellen ist rückläufig.
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Auch die Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Anja Weisgerber, ermahnte die Betriebe, die Ausbildung junger Leute nicht zu vernachlässigen. Weisgerber hob besonders die Chancen für das Handwerk hervor, die sich durch den zunehmenden Klimawandel ergeben. Die Sanierung von Altbauten vor allem unter energetischen Gesichtspunkten biete dem Handwerk einen riesigen Berg voll Arbeit.
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