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Strengere Auflagen für Metzgereien

Auszüge aus Mainpost, 10. August 2008

EU-Abgeordnete: „Kein Betrieb muss Angst vor Hygienepaket haben“

(hf) Auf Einladung von Handwerkskammerpräsident Hugo Neugebauer sah sich Dr. Anja Weisgerber, gesundheitspolitische Sprecherin der CSU im Europäischen Parlament, in dessen Metzgereibetrieb um und ließ sich die Auswirkungen eines von der Europäischen Union herausgegebenen Hygienepakets erläutern. Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind 32 Betriebe betroffen.

„Kein Betrieb im Landkreis Rhön-Grabfeld braucht Angst vor dieser Zulassung zu haben. Alle Seiten, sowohl Politik, als auch Behörden und Verbände, haben gemeinsam daran gearbeitet, flexible und vernünftige Regelungen zu finden,“ so die EU-Abgeordnete gegenüber dem Präsidenten der Handwerkskammer für Unterfranken.

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Welche Auflagen die neuen EU-Verordnungen für einen Metzgereibetrieb in der Praxis mit sich bringen, demonstrierte der Metzgermeister den Politikern anhand seines eigenen Betriebs. So erfuhren sie, dass einige zusätzliche Abtrennungen in einem Betrieb notwendig werden.

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Bezugnehmend auf das von der EU herausgegebene Handbuch meinte Weisgerber, dass sicherlich einige Nachbesserungen vorgenommen werden müssten. Es seien aber genügend Ermessungsspielräume vorhanden, um es den Handwerksbetrieben nicht schwerer als notwendig zu machen. Wie der Handwerkskammerpräsident auf Nachfrage der Politiker erklärte, sei die Nachfrage in Rhön-Grabfeld nach einer Zulassung derzeit noch recht zögerlich - eigentlich gebe es überhaupt keine. Er selbst war kürzlich im Landratsamt in Bad Neustadt und hat sich in einem mehrstündigen Gespräch mit dem zuständigen Beamten auseinandergesetzt.

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Steffen Vogel wusste zu berichten, dass in den Haßbergen bereits ein Betrieb die Zulassung erhalten hat. Anja Weisgerber meinte, dass die EU mit dem Hygienepaket von 2004 die Hygiene nicht neu erfunden habe. Es sei doch klar, dass schon bisher hygienerechtliche und bauliche Anforderungen für eine Metzgerei beachtet wurden. Das habe sich auch beim Rundgang in der Metzgerei Neugebauer bestätigt. Sie setze sich dafür ein, dass Betriebe, die die alten Hygienevorschriften ordentlich erfüllt haben, auch in Zukunft problemlos ihre Erzeugnisse verkaufen dürfen.

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