Auszüge aus Mainpost, 4. Mai 2009
Altes Lehrerhaus in Hausen ist jetzt Europa-Haus – Einweihung mit vielen Gästen
Hausen. Gearbeitet wird im Bad Kissinger Europazentrum schon seit vergangenen Dezember (wir berichteten), aber erst am Samstag wurde das ehemalige Schulgebäude im Stadtteil Hausen im Beisein vieler Ehrengäste offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Zu Beginn des Festaktes wurde das in 800 Freizeitstunden von Mitgliedern der Europa-Union ehrenamtlich renovierte Gebäude in der Hausener Straße 13 von Pfarrer Jochen Wilde und seinem katholischen Amtsbruder Georg Hirschbrich gesegnet. Wilde erinnerte dabei an die Gründung des Bad Kissinger Kreisverbandes der Europa-Union im Jahr 1955. Damals habe das „Abenteuer Europa mit einer Vision“ begonnen. Er selbst hoffe auf ein Europa in Frieden und sozialer Gerechtigkeit. Pfarrer Hirschbrich forderte in Anspielung an die frühere Nutzung des Gebäudes alle Anwesenden auf: „Lasst auf dem Schul- und Lehrerhaus eine neue Stätte des Lernens und Wirkens werden.“ …
Anja Weisgerber (MsEP, CSU) begrüßte die Eröffnung des Europazentrums in Bad Kissingen, da es nun neben ihrem eigenen Europabüro endlich eine zweite Anlaufstelle für Fragen rund um Europa gebe. Europa läge ohnehin schon vor der Haustür, mir dem Europazentrum sei es hier jetzt noch näher gerückt. Die Europaabgeordnete zitierte Adenauer: „Die Einheit Europas war weniger ein Traum. Sie wurde eine Hoffnung für viele und sie ist heute eine Notwendigkeit für alle.“ Die Europäische Union habe sich inzwischen von einer reinen Wirtschaftsunion zu einer Werte-Union entwickelt.
Sie wolle ein starkes Europa, das die Menschen schützt und dem Menschen nützt. Politiker könnten allerdings nur das Haus Europa bauen. Es komme darauf an, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Haus, ebenso wie das Europazentrum, mit Leben füllen…
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