Auszug aus: Mainpost
Strassburg. Die EU-Auflagen für Kommunen, sich um bessere Atemluft zu bemühen, werden doch nicht so gelockert wie geplant.
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Ursprünglich sollten die Städte ab 2010 fünf Jahre Spielraum haben, um die Grenzwerte der EU-Feinstaubrichtlinie einzuhalten. Gestern beschloss das Parlament, die Frist - ab 2005 - auf höchstens sechs Jahre zu befristen und Ausnahmen nur jenen zu erlauben, die Luftreinhalte-Pläne verabschiedet haben. "Auf diese Weise werden nur Kommunen belohnt, die aktiv alles für die Luftqualität getan haben", sagte CSU-Europa-Politikerin Anja Weisgerber dieser Zeitung.
Zugleich forderten die 732 Abgeordneten aus 25 Mitgliedstaaten Regelungen für Kleinfeueranlagen, die Euro-VI-Abgasnorm für Lkw, die Euro-V-Richtlinien für Pkw und EU-weite Grenzwerte für Schiffsmotoren.
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In Unterfranken befinden sich Messstationen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg. Nur in Würzburg wurde 2003 wegen der Jahrhunderthitze der Grenzwert überschritten.
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