Bayernkurier, 6. Oktober 2007
„Wir müssen aus den Rückrufaktionen der vergangenen Monate Lehren ziehen und den Schutz der Verbraucher vor gefährlichen Importgütern verbessern“, fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe, Anja Weisgerber. Wie von ihr schon im August angeregt, kündigte die EU-Kommission jetzt ernste Konsequenzen an, falls die Produktsicherheit in China nicht nachhaltig verbessert werde. Im ersten Halbjahr 2007 wurden 631 bedenkliche Produkte gemeldet, was zeigt, dass die Schutzmechanismen funktionieren. Die unterfränkische Europapolitikerin appelliert darum an die Mitgliedstaaten, „Kontrollen konsequent durchzuführen, damit das Verbraucherschutzniveau hoch gehalten werden kann.“ Weisgerber spricht sich außerdem dafür aus, die CE-Kennzeichnung zu verbessern. Die Hersteller bestätigen mit dem CE-Zeichen, dass sie alle Verbraucherschutzvorschriften einhalten. Weisgerber: „Wir müssen bei sensiblen Verbraucherkreisen wie Kindern die Anforderungen für die CE-Kennzeichnung noch weiter verschärfen.“