Aschaffenburg 24, 20. November 2009
Mit so genannten Mini-Blockheizkraftwerken könnte sich der Kolbenhersteller Mahle in Alzenau ein zweites Standbein aufbauen – um unabhängiger von der Automobilindustrie zu werden.
ALZENAU. Deshalb haben sich am Vormittag die Geschäftsführung, Bürgermeister Walter Scharwies, Landtagsabgeordneter Peter Winter und die EU-Abgeordnete Anja Weisgerber getroffen. Sie haben über mögliche Alternativ-Produkte diskutiert, die Mahle eine wirtschaftliche Zukunft bieten könnten. Im Vordergrund stand das Mini-Blockheizkraftwerk für Haushalte und Firmen.
Neueinstellungen durch Blockheizkraftwerke?
Dieter Wissel, Betriebsratsvorsitzender von Mahle in Alzenau: "Wenn das Blockheizkraftwerk bei Mahle in Serienproduktion gehen würde, hätten wir hier die Möglichkeit entweder Teile herzustellen oder das Blockheizkraftwerk zu montieren - mit Service, Dienstleitung, Reparatur, Energieberatung, allem, was dazu gehört. Also hier wär ein riesiges Beschäftigungspotential auch für das Werk Alzenau und ich denke, da könnte man locker die 430 Mitarbeiter weiter beschäftigen und dann wäre sogar noch Potenzial für Neueinstellungen.“ (jgr)