Auszüge aus Mainpost, 16. Juni 2008
Als Finale der Europatage der Musik inszenierten die Volkacher Veranstalter am Sonntag einen Sternmarsch mit zahlreichen regionalen und internationalen Orchestern und Folkloregruppen zum Marktplatz der Stadt. Auch am dritten und letzten Tag der Veranstaltung zogen Konzerte, die über die ganze Stadt verteilt stattfanden, viele Besucher an.
„Wir danken Ihnen für Ihre Treue, die Sie uns trotz der Witterung erweisen“, rief Marco Maiberger, der als Leiter der Touristinformation Volkach den Sternmarsch vom Brunnen am Marktplatz aus moderierte, den zahlreichen Menschen zu, die zum Abschluss und Höhepunkt der Europatage der Musik nach Volkach gekommen waren. Tatsächlich ließ sich die Menschenmenge von wolkenbruchartigen Regenfällen nicht beeindrucken, als regionale und internationale Orchester aus allen Himmelsrichtungen zum Volkacher Marktplatz marschierten.
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Gänsehautatmosphäre bot das Bild der Einheimischen, die zusammen mit ihren internationalen Gästen Fahnen der EU-Nationen in den Händen hielten und Beethovens Europaklänge entweder spielten oder sangen. Bereits bei einem Matineekonzert in der Mainschleifenhalle hatte sich eine schöne Szene geboten, als sich Zuschauer wie Musiker zur Europahymne erhoben und mitsangen. „Wir sehen, wie sehr Musik die Menschen zusammenhält“, bemerkte die Europaabgeordnete Anja Weisgerber, die, wie auch Landrätin Tamara Bischof, von einer auf den Marktplatzbrunnen montierten Bühne aus eine kurze Ansprache hielt.
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Bis in den Abend genoss das Publikum aus Nah und Fern die vielen Konzerte, darunter auch ein Solo-Auftritt des Kabarettisten Volker Heißmann („Waltraud und Mariechen“) mit der Pavel-Sandorf-Bigband, der wegen des schlechten Wetters in die Mainschleifenhalle verlegt und dennoch gut besucht wurde.