MainPost Kitzingen, 9. April 2009
Exportland Bayern ist Nutznießer der Erfolgsgeschichte Binnenmarkt
Würzburg (Norbert Hohler). In einem waren sich die drei Redner am Mittwoch in Würzburg völlig einig: Bayern profitiert weit stärker von der Europäischen Union als das oft wahrgenommen wird. Deshalb müsse der Mär vom „Zahlmeister Deutschland“ widersprochen werden, das Augenmerk mehr darauf gerichtet werden, Chancen zu nutzen und Defizite abzubauen.
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Um der Krise zu begegnen, müssen Unternehmer und Arbeitnehmer flexibler werden, die EU den Rahmen dafür schaffen. (…) „Unser Arbeitsmarkt muss zusätzlich belebt werden durch Zuwanderung von Fachkräften und Hochqualifizierten“, sagte Anja Weisgerber (CSU), die das Arbeitnehmerrecht auf Freizügigkeit als hohes Gut herausstrich.
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Engagiert war die anschließende Diskussion, geleitet von Michael Deppisch, Ressortleiter Wirtschaft dieser Zeitung. Unter anderen meldete sich Eberhard Sinner zu Wort und bat darum, die Chance Leighton Barracks für Würzburg zu nutzen. „Dort kann ein sehr internationaler Campus entstehen. Das ist das Beste, was wir mit Blick auf Europa anpacken können.“