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Pizza, Pasta und natürlich auch viel Politik

Rhön- und Saalepost

Bad Neustadt. In das Restaurante Da Rosario lud die Junge Union zu einem besonderen Event der Europawahlvorbereitung ein. Infos, Witze und Kulinarisches wurden dabei unter dem Deckmantel "PiPaPo" interessant verpackt. Bei Pizza, Pasta, Politik stellte sich Dr. Anja Weisgerber aus Schwebheim bei Schweinfurt, die unterfränksiche Kandidatin für das Europäische Parlament, einem interessierten Publikum in lockerer Runde vor. Eingeladen wurde die dynamischen und zielorientierte 28-jährige Rechtsanwältin vom JU- Kreisvorsitzenden Dr. Christian Machon und CSU-Stadtrat Bastian Steinbach.
In der CSU-Europawahl-Propaganda, die durch die Kochkunst von Rosario Capocci sprichwörtlich durch den Magen ging, stellte die unterfränkische Kandidatin zunächst ihren beruflichen aber auch politischen Lebenslauf vor. Ganz klar ist es für sie, Unterfranken im großen Europa stark zu machen und setzt dabei auch den Schwerpunkt der Umweltpolitik.
Sie fügte hinzu, dass 80 Prozent aller Entscheidungen, die in Europa auf politischer Ebene getroffen werden, durch das Parlament gehen und oft auch scheinbar banale Dinge betreffen. So wurde dort auch der fränkische Bocksbeutel unter einen besonderen Schutz gestellt. Ihr Beruf als Anwältin beinhalte, das Interesse anderer zu vertreten und so möchte sie auch das Sprachrohr Unterfrankens in Brüssel sein.
Durch die Osterweiterung wuchs das Parlament auf 25 Mitgliedstaaten mit insgesamt 450 Millionen Bürgern und somit ist ihre Kandidatur eine besondere Herausforderung für ganz Unterfranken. Als CSU-Abgeordnete, ihre politische Karriere begann sie 1995 in der JU, möchte sie gegen das mittlerweile traurige Markenzeichen "Made in Germany" das mit der "Roten Laterne" und dem "Blauen Brief" in Mitleidenschaft gezogen wurde, wirken und sich für ein starkes Deutschland in der Union einsetzen, ohne aber ihre Herkunft zu vernachlässigen.
Zum Thema "Beitritt der Türkei" steht sie voll hinter der Meinung der CSU-Spitze und sagt, zumindest für den Moment ganz klar "Nein", wenn auch sich in dem Land einiges in Richtung EU bereits getan habe. Ja sagt sie allerdings zu einer privilegierten Partnerschaft.
Neben dem Thema Wahl gab es aber auch lyrisch-musikalische Vorträge mit den beiden Schweinfurter Kabarettisten der "Schwarzen Elf". Ludwig Paul, der neben Fabian Wahler für jede Menge "Schmunzler" unter den Gästen sorgte, stellte klar, dass der Franke immer gute Ideen bei Problemen habe und schnell eine urfränkische Lösung fände, wie bei dem Problem des Butterberges oder der Milchüberproduktion. Wie die fränkische Betrachtungsweise über die Gentechnik aussieht, stellte er unter großem Applaus auf musikalische Weise dar.