Auszug aus Mainpost, 16. Juni 2010
Abgeordnete bieten Gemeinde Hilfe an.
„Die Politiker wollen geschlossen auftreten“, freute sich Bürgermeister Wilhelm Friedrich in Sachen der in der Gemeinde abgelehnten Gasleitungstrasse. Für ein Gespräch in Zeitlofs mit Vertretern von E.ON sicherte der Gemündener Landtagsabgeordnete Günter Felbinger (Freie Wähler) seine Unterstützung zu. Er bot an, in Abstimmung mit der CSU-Europaabgeordneten Anja Weisgerber vor Ort zu sein.
Bürgermeister Friedrich verwies im Gemeinderat auf ein Schreiben des Abgeordneten, der sich sich bei E.ON-Ruhrgas über das Projekt informiert hatte. „Hierbei wurde uns dargelegt, dass im Moment durch E.ON noch keine definitive Aussage über den Trassenverlauf getroffen werden kann, da die Einschätzungen der unterschiedlich damit befassten Behörden noch nicht vorliegen“, informierte das Büro Felbingers.
Als Gesprächstermin in der Gemeinde Zeitlofs sei von E.ON der Mittwoch, 28. Juli, anvisiert worden. Bei der Sitzung sprach sich der Gemeinderat bei der Erdgasleitung Sannerz–Rimpar für die in den Plänen als Variante „2.1“ bezeichnete im Westen von Zeitlofs. Von allen Varianten sei sie die, die die Belange des Markts Zeitlofs und seiner Bürger am wenigsten beeinträchtige. Die Trasse verlaufe weit genug vom Ort entfernt, berühre kein Wasserschutzgebiet und wesentlich weniger Wald als die von E.ON bevorzugte Variante.
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