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Phantastisches Wahlergebnis

Bayernkurier, 23. Juli 2011

Von der Energiepolitik bis zur Inneren Sicherheit und zur Steuerpolitik reichte das Spektrum der politischen Themen, die von den Vertreterinnen der Frauen-Union auf ihrer Landesversammlung beschlossen wurden. Die Neuwahlen des Vorstandes bestätigten die Vorsitzende, Angelika Niebler, eindrucksvoll in ihrem Amt.

„Angelika, Du bist phantastisch!“ In diesem Kompliment an die Vorsitzende Angelika Niebler gipfelte das Lob des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer für die Frauen-Union der CSU. Zuvor hatte der Parteivorsitzende an die Entscheidung des letzten CSU-Parteitages für die Einführung einer Frauenquote im Parteivorstand und den Vorständen der CSU-Bezirksverbände noch einmal erinnert. Nach den Neuwahlen in sechs von zehn Bezirksverbänden zeigte sich Horst Seehofer zufrieden mit der Umsetzung. In allen Bezirksvorständen sei die Quote erreicht und der Anteil der Frauen deutlich erhöht worden. Ohne das Ja zur Frauenquote hätte die CSU den Anschluss in einer gewandelten Gesellschaft verloren und ohne die Änderung der Satzung in diesem Punkt hätte sich die Situation nicht verbessert. Auch wenn man noch nicht den Status der Normalität erreicht habe, so sei dies „eine Erfolgsgeschichte in der Historie der Frauen-Union in der CSU.“

(…)

Die Mitgliederentwicklung sei erfreulich. So konnte die Frauen-Union im vergangenen Jahr fast 1500 neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Neue Mitglieder zu gewinnen, bleibe auch in der künftigen Arbeit ein wichtiger Fokus, erklärte Angelika Niebler. Die Delegierten im Saal drückten ihre Zufriedenheit mit der Arbeit der Vorsitzenden in einem geradezu phantastischen Wahlergebnis aus. Angelika Niebler konnte 257 von 260 Stimmen auf sich vereinen. Wie die FU mitteilt, war noch nie zuvor eine FU-Vorsitzende mit fast 99 Prozent der Stimmen in ihr Amt gewählt worden. Bei der Wahl der Stellvertreterinnen konnte sich die Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger gegen Silke Launert durchsetzen, die später als Beisitzerin in den Vorstand gewählt wurde. Die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die Europaabgeordnete Anja Weisgerber und Barbara Lanzinger komplettieren das Quartett der Stellvertreterinnen.