Leserbrief, Pizza, Pasta Politik
Zu "Pizza gegen Politik 1:0" vom Mittwoch 19. Mai.
Nachdem ich den Artikel "Pizza gegen Politik 1:0" gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass darin nur die negativen und nicht die positiven Züge der Veranstaltung gezeigt werden. So halte ich beispielsweise die Aussage, es habe nur bei einem Teilnehmer Politik-Interesse gegeben, für nicht richtig. Zum anderem ist der Satz "Ist doch nur Europa" zu keinem Zeitpunkt gesagt worden. Zudem ist die Feststellung, dass nur wenige Teilnehmer anwesend gewesen seien, unzutreffend. Die JU-Veranstaltung war vergleichsweise gut besucht. Es sei fälschlicherweise der Eindruck entstanden, dass sämtliche Anwesenden nur "berieselt" worden seien und desinteressiert. Frau Weisgerber (CSU) folgten. Besonders entsetzt war ich über die Auffassung, dass die Pizza einen höheren Stellenwert als das politische Thema haben würde. Diese Aussage ist verfehlt und zugleich bloßstellend. Sie stellt faktisch alle Teilnehmer als "Freibiergesichter" und Polit-Desinteressierte dar. Überdies könnte man meinen, wer umsonst Essen und Trinken möchte, soll in die JU. Besonders ehrverletzend halte ich den persönlichen Angriff auf ein JU-Mitglied, das vermeintlich desinteressiert und gelangweilt am Etikett seiner Spezi-Flasche zupfte.
Ich bedaure sehr, dass Sie der Meinung sind, die Jugendlichen seien zu kurz gekommen. Ich würde mich freuen, wenn Sie beim nächsten Mal wirklichkeitsnähere Worte für die JU finden würden.