Haßfurter Tagblatt, 16. Mai 2009
Der aktive Verein „Zabelstein aktiv“ plant viele interessante Events
Wohnau/ Eschenau. Allerhand los ist rund um den Zabelstein, dank des Regionalverbandes „Zabelstein aktiv“. Das beeindruckte jetzt bei einem Besuch auch die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, die sich über die Arbeit des Verbandes informieren wollte. Am Falkenberg lobte sie die enge Kooperation der Mitglieder und entdeckte die einzigartige Natur des Steigerwaldes für sich. Natürlich referierte sie zu Bedeutung von Brüsseler Beschlüssen für die Region.
2. Vorsitzender Oliver Pfister stellte der Abgeordneten und den anderen Gästen die Ziele der bisherigen Erfolge der Interessengemeinschaft vor. „Zabelstein aktiv vernetzt die Potentiale der Region“, erklärte Pfister die Grundmaxime des 2003 gegründeten Vereins. Die hier zusammengeschlossenen Winzer, Direktvermarkter, Gastronomen, Gästeführer, Handwerker und Erlebnishöfe erhielten hierfür die Anerkennung der Europaabgeordneten. Diese Grundhaltung des „gemeinsam sind wir stark“ könne Beispiel für andere Regionen sein, für eine erfolgreiche Vermarktung.
Trotz regnerischen Wetters ging es durch die Weinberge, wo Vorsitzender Michael Wolf das „fränkische WeinRad“ vorstellte. Auch heuer wird es zum Vatertag rund um den Zabelstein stattfinden. Die Vielfalt der Angebote an diesem Tag soll die Vielfalt der Region gebündelt zeigen. Zahlreiche Höfe sind geöffnet in Neuhof, Falkenstein, Donnersdorf, Traustadt, Wohnau und Neuhausen. Neben einem Fischfest und viele anderen kulinarischen Ständen wird es auch einen Handwerkermarkt und Mitmachaktionen für Kinder in Neuhof sowie Führungen durch die Kirchgaden in Donnersdorf geben…
Weigerber zeigte sich von den Leistungen des Vereins beeindruckt. Als Beispiel für das Einwirken der Brüsseler Politik ging sie auf die Weinmarktreform ein, die für Franken positiv beeinflusst werden konnte. Winfried Meißner, 2. Bürgermeister von Donnersdorf, begrüßte Weisgerber und griff mit Zustimmung des Vereins die aktuelle Diskussion über einen etwaigen Nationalpark Steigerwald auf. Er wies die MdEP auf den in seinen Augen berechtigten Widerstand der Bevölkerung vor Ort hin. Auch der Verein selbst sieht die Bestrebungen hin zu einem Nationalpark mit großem Unbehagen.