Auszug aus Mainpost, 18. Januar 2009
Klarer Sieg bei Kampfabstimmung für CSU-Europaliste – Seehofer: „Bei uns läuft es offen, transparent und fair“
Trotz erheblichen innerparteilichen Widerstands gegen ihre Kandidatur in Oberfranken hat sich die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier den sicheren CSU-Listenplatz sechs für die Europawahl gesichert. Die Unterfränkin Anja Weisgerber kandidiert sogar auf Listenplatz drei.
In einer Kampfabstimmung auf der Delegiertenversammlung in München setzte sich Hohlmeier letztlich klar mit 165 zu 115 Stimmen gegen die oberbayerische Sozialpolitikerin Gabriele Stauner durch. Gegen die von Parteichef Horst Seehofer und Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg eingefädelte Kandidatur der Oberbayerin Hohlmeier als CSU-Europakandidatin in Oberfranken hatte es in der Partei im Vorfeld erhebliche Proteste gegeben.
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Weisgerber auf Platz drei
Zum CSU-Spitzenkandidaten für die Europawahl wurde mit großer Mehrheit der schwäbische CSU-Bezirkschef Markus Ferber gewählt. Platz zwei erhielt die oberbayerische Europaabgeordnete Angelika Niebler. Den dritten Listenplatz bekam mit ebenfalls großer Zustimmung die Schwebheimerin Anja Weisgerber. Die gute Platzierung sei„eine tolle Bestätigung meiner Arbeit“, erklärte die 32-Jährige. Vor allem ihr Einsatz für regionale Anliegen wie etwa dem Bocksbeutel-Schutz stoße überall in Bayern auf Zustimmung.
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