Bayernkurier, 24. März 2012
Das Europäische Parlament hat sich für ambitionierte Ziele für die Reduzierung des CO2-Ausstosses ausgesprochen. Die Abgeordneten verabschiedeten eine Resolution, in der für das Jahr 2050 eine Reduzierung der Treibhausgase zwischen 80 und 95 Prozent gefordert wird, berichtet die umweltpolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe, Anja Weisgerber: „Um die Erderwärmung zu begrenzen, müssen wir in Europa stärker als bisher auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen.“ Die nächsten Jahre seien entscheidend, betont die unterfränkische Europapolitikerin. „Jetzt müssen die Weichen gestellt werden für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung und einen effektiven Klimaschutz.“ Um das Ziel bis 2050 noch erreichen zu können, brauchten wir einen EU-Klimafahrplan, der für alle Beteiligten Planungssicherheit biete. Weisgerber: „Alle Studien haben gezeigt, dass uns die ambitionierten Klimaziele langfristig günstiger kommen als ein einfaches ‚Weiter so’“. Die Energiewende in Europa müsse so gestaltet werden, dass davon Impulse für Innovationen und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ausgingen. Die Energiewende nütze nicht nur dem Klimaschutz, sie sei auch ökonomisch sinnvoll. Weisgerber: „Sie führt zu neuen
Technologien, stärkt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und führt zu wirtschaftlichem Wachstum.“