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„Klimaabkommen ist bahnbrechend“

MainPost, 13. Dezember 2015

"Wir sind Zeugen eines historischen Ereignisses. Die Staaten der Welt haben den Ernst der Lage erkannt.“ Stolz kommentiert Anja Weisgerber die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Paris, um den weltweiten Temperaturanstieg einzudämmen. Die CSU-Bundestagsabgeordnete aus Schwebheim (Lkr. Schweinfurt) war als Berichterstatterin für Klimaschutz bei den Verhandlungen in Paris mit dabei.

Der Klimawandel bedrohe nicht nur niedrig gelegene Inselstaaten, die Gefahr laufen aufgrund des steigenden Meeresspiegels zu versinken, schreibt Weisgerber in einer Pressemitteilung, er sei auch „bei uns in Bayern“ spürbar. 

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„Dies hat Auswirkungen auf uns alle.“ 

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Weisgerber, die Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Umwelt, freut sich: „Die Weltgemeinschaft hat gehandelt.“ Egal wie unterschiedlich die Staaten seien – „ob reich oder arm, klein oder groß“ -, letztlich hätten alle an einem Strang gezogen und sich zu einer Eindämmung der Erderwärmung bekannt. Im Klimaabkommen habe man das Langfristziel festgeschrieben, die Erhöhung der weltweiten Durchschnittstemperatur unter zwei Grad Celsius zu halten, da ansonsten die Folgen für das Klimasystem unumkehrbar wären. Daneben enthalte das Abkommen auf Druck der ambitionierten Staaten, darunter auch Deutschland und Europa, eine „starke Formulierung zu einer Obergrenze von sogar 1,5 Grad Celsius“.

Weisgeber weiter: „Das Abkommen ist ein Meilenstein in der Klimapolitik, weil sich erstmals nicht nur einige wenige, sondern fast 200 Staaten der Welt wechselseitig zum Klimaschutz verpflichtet haben und sie regelmäßig Rechenschaft darüber ablegen müssen, ob sie ihre Klimaschutzverpflichtungen erfüllen. Dies ist die Basis dafür, dass der Klimawandel im Sinne unserer Kinder und Enkel nachhaltig eingedämmt wird.“

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