Fränkischer Tag
Umwelttag Die Junge Union im Landkreis Hassberge sorgte bei ihrem Aktionstag für erneuerbare Energien und Biomasse für Aufklärung bei den Besuchern. Dr. Anja Weisgerber attestierte dem Kreis einen guten Stand bei den alternativen Energien
Wasmuthhausen – Das Anwesen von Eberhard Vogel und seinem Sohn Florian, einer der ersten Fachagrarwirte für erneuerbare Energien und Biomasse in Bayern, stand im Mittelpunkt der Besucher des Umwelttages, die sich besonders für erneuerbare Energien interessierten. Der Vorsitzende der Jungen Union Hassberge (JU), Jochen Steppert, verwies auf das seit Jahren verfolgte Anliegen der JU, eine nachhaltige Umweltpolitik zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen zu schaffen. Der dritte Umwelttag wurde unter das Motto „Umweltschutz hilft Kosten sparen“ gestellt.
Von der Hackschnitzelheizung bis hin zum Energiesparhaus gab es vieles zu inspizieren. Viele Anregungen, Tipps und Informationen nahmen die Besucher mit nach Hause.
Der Betrieb von Eberhard Vogel hat 40 Hektar Fläche und 15 Hektar Wald. Gerade der Wald war es, der Eberhard Vogel 2001 zu Photovoltaik und Hackschnitzelverwertung kommen ließ. Er zeigte bei Führungen auf, welche Arbeitsgänge zu durchlaufen sind. Eberhard Vogel hat außerdem eine 1000-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Kreisvorsitzender Jochen Steppert stellte als Ziel des Umwelttages hervor, Möglichkeiten zur Energiegewinnung und Energieeinsparung unter ökonomischen Gesichtspunkten in der heutigen Zeit aufzuzeigen. Wasser, Strom und Wärme seien wertvolle und sehr teure Güter, mit denen man sparsam umgehen sollte.
Steppert dankte Familie Vogel und der JU Maroldweisach für die Vorbereitung des Umwelttages und für die Verpflegung der Gäste. Gewürdigt wurden Alexander Ambros, Holger Hiller und Carsten Stöcker, die Kurzreferate über Erdwärme, Hackschnitzel und Pellets sowie über Solarenergie anboten.
Die Bedeutung des Tages unterstrich mit ihrem Kommen Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, die Leiterin des Arbeitskreises Umwelt und Energie. Sie stellte fest, dass im Landkreis Hassberge in Bezug auf alternative Energien alles in Ordnung sei. Besonders verwies sie auf eine neue Broschüre mit dem Titel „Die umweltfreundliche Gemeinde – Umweltschutz hilft Geld sparen“, die von Dr. Weisgerber und der unterfränkischen JU gestaltet wurde.