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Hochwasserschutz

Bayernkurier

Der Hochwasserschutz an Europas Flüssen wird künftig grenzüberschreitend organisiert. "Das ist sinnvoll, da Wasser keine Grenzen kennt", freut sich die umweltpolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe, Anja Weisgerber, nach der Verabschiedung einer entsprechenden EU-Richtlinie durch das Europaparlament. Die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten müsse auch den Hochwasserschutz einschließen, so die unterfränkische Europapolitikerin. Denn Versäumnisse einiger Länder müssten am Ende auch von anderen Mitgliedstaaten bezahlt werden. Weisgerber: "Es geht nicht, dass Länder die keine Vorkehrungen treffen, dann mit anderen Ländern um Hilfsgelder aus dem Katastrophenfonds konkurrieren." Zum Zweck des gemeinsamenHochwassermanagements sollen neue Kartierungen erstellt werden. "Ein wichtiger Erfolg für Bayern und gegen bürokratischen Wildwuchs", sei es, lobt Europaministerin Emilia Müller, dass auf Drängen des Freistaats und der CSU-Europagruppe auch bestehende Kartierungen und solche, die noch bis 2010 angefertigt werden, verwendet werden dürfen. Weisgerber: "In Bayern gibt es bereits sehr detailliertes Kartenmaterial. Dies neu zu erstellen, wäre sinnloser bürokratischer Aufwand gewesen."