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Gute Startposition für Anja Weisgerber

Schweinfurter Anzeiger, 28. Januar 2009

Großer Erfolg für Anja Weisgerber: Am vergangenen Samstag wurde die unterfränkische Europaabgeordnete auf Platz drei der CSU-Liste für die Europawahl gewählt. Anja Weisgerber, die zum zweiten Mal für die Europawahl kandidiert, konnte ihren sehr guten vierten Listenplatz bei den letzten Wahlen 2004 sogar noch verbessern und folgt nun direkt hinter dem schwäbischen Spitzenkandidat Markus Ferber und der oberbayerischen Abgeordneten und derzeitigen Industrieausschussvorsitzenden Angelika Niebler. Anja Weisgerber hat nun sehr gute Chancen bei den Europawahlen am 7. Juni erneut ins Europaparlament einzuziehen, um dort die unterfränkischen Interessen auch weiterhin in Brüssel zu vertreten.

„Ich sehe den guten Listenplatz als Bestätigung meiner bisher geleisteten Arbeit an und nehme es als Ansporn auch in Zukunft engagiert für Interessen meiner Heimat in Brüssel zu kämpfen“, so Weisgerber.

Bereits am Donnerstag letzter Woche wurde die Europaabgeordnete zur stellvertretenden Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand ernannt. Der sogenannte SME Circle ist die mittelstandspolitische Arbeitsgruppe der Europäischen Volkspartei (EVP-ED), der Fraktion im Europäischen Parlament, der die CDU/CSU-Abgeordneten angehören. Ziel des Arbeitskreises ist es, möglichst frühzeitig auf EU-Gesetzgebung im Sinne des Mittelstandes Einfluss zu nehmen.
Viele Gesetzesvorhaben der EU, gerade in den Bereichen Umwelt-, Sozial- und Verbraucherschutzpolitik, betreffen die mittelständischen Betriebe in besonderem Maße, denn diese müssen sie in der Praxis umsetzen. Gerade die mittelständischen Unternehmen schaffen in Europa die meisten Arbeitsplätze und sind daher ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

„Es ist mir bei meiner Arbeit ein besonderes Anliegen, mich sowohl im Sinne des Mittelstandes, als auch der Arbeitnehmer in Europa einzusetzen und ein Gleichgewicht zwischen den Interessen zu schaffen“, so Weisgerber.