Anwältin mit Herz für unsere Heimat
Dafür stehe ich: Zuhören und Kümmern
Der Motor stottert: Wirtschaft ankurbeln
Migration begrenzen, Sicherheit stärken
Gesundheit und Pflege für alle sichern
Landwirtschaft stärken, Heimat lieben

Gleiche Bedingungen - gleiche Chancen

Auszüge aus Mainpost, 19. Juli 2008

Europaabgeordnete Anja Weisgerber spricht in Iphofen nicht nur zur Weinmarktreform

Von unserem Mitarbeiter ROBERT HAASS
IPHOFEN Die Europaabgeordnete Anja Weisgerber hat schon ein strammes Programm hinter sich, als sie mit gut 20 Minuten Verspätung am Donnerstagabend im Saal eines Iphöfer Gasthauses ankommt.
[…]
Als sie an der Reihe ist, darf sie noch nicht zum vorgegebenen Thema reden. Zuvorderst solle sie allgemein von der EU und den aktuellen Entwicklungen erzählen.
[…]
Schnell wird klar: Da kennt jemand das Thema, worüber er spricht. Kurz skizziert sie, warum die Reform des europäischen Weinmarkts nötig ist, zeigt auf, welche Folgen die ersten Schritte haben, und dass in wenigen Jahren auch für die fränkischen Winzer Mittel aus der EU für Werbemaßnahmen, für Zusammenschlüsse und für den Erhalt der wichtigen Steillagen, etwa durch Bewässerung, fließen werden, die heute noch für die Destillation von Billigweinen eingesetzt werden. Der Pferdefuß: Nach den Rodungen, so die Vorstellung der Kommission, soll die Qualität der Europäischen Weine auf dem erreichten Qualitätsniveau verharren, um das Pflanzverbot fallen zu lassen. Hier konnte das Parlament jedoch eine Bremse einbauen. Die bestehenden Pflanzrechte sollen bis 2018 gesichert bleiben.
[…]
Bis dahin gelte es, durch Qualität zu bestechen und zu verhindern, dass auch hierzulande Wein geringerer Qualität in der Ebene angebaut wird, etwa im Ochsenfurter Gau.
In der Diskussion zeigt sie am Beispiel des aktuellen Weinskandals in Südeuropa, wo massenweise gepanschter Wein in den Handel kam, auf, dass die Harmonisierung in der EU sinnvoll ist.
[…]
Dass Weisgerber ihr angekündigtes und gewünschtes Zeitlimit von 21 Uhr für die Rückreise nicht einhalten kann, liegt nicht an den Fragen der Besucher. Denen hört sie aufmerksam zu. Schon im Aufbruch melden sich Lothar Voltz und Wilhelm Sturm zu Wort. Sie müssen allen mitteilen, dass sie Europa für eine tolle Sache halten.