Main Post, 16. November 2010
Sein 45-jähriges Bestehen feierte der CSU-Ortsverband Schondra. Dies war auch Anlass, langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren. Zum Ehrenvorsitzenden wurde Karl Kronewald ernannt. Er war der erste Vorsitzende des Ortsverbandes und hatte diesen Posten acht Jahre inne. Europa-Abgeordnete Anja Weisgerber bezeichnet Karl Kronewald als das „Markenzeichen der CSU Schondra“. Demokratie lebe von der Beteiligung der Bürger. Als Arbeitgeber habe Kronewald immer Rücksicht auf seine Mitarbeiter genommen und große Menschlichkeit gezeigt. Dies sei wichtig für ein soziales und gemeinschaftliches Miteinander.
Walter Schuhmann wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Schondra geehrt. Karl Schneider ist für seine langjährige Dienstzeit als Bürgermeister geehrt worden. Er war 22 Jahre Rathauschef in Schondra. Auch zwei Gründungsmitglieder wurden geehrt, Herbert Neder und Franz Peter Jörg. Altlandrat Neder war einer der Initiatoren bei der Gründung des Ortsverbandes. Franz Peter Jörg, der jetzt in Waldfenster wohnt, ist dem Ortsverband Schondra noch immer freundschaftlich verbunden.
Nach einem Rückblick auf die 45-jährige Geschichte des Ortsverbandes durch Vorsitzenden Erwin Belz berichtete Bürgermeister Bernold Martin über die aktuelle Lage des Marktes Schondra. Der Markt sei gut aufgestellt. Die Hauptschule ist zur Mittelschule geworden, somit sei das Bildungsangebot erweitert und der Schulstandort gesichert worden. Ein Problem gebe es mit dem Gewerbegebiet Schildeck 2, das wegen des Nachtarbeitsverbots dort nicht vermarktet werden könne. Neue Baugebiete sollen nicht mehr ausgewiesen werden, vielmehr soll die bestehende Bausubstanz erhalten und saniert werden. Finanziell sei der Markt Schondra gut aufgestellt, sagte Martin. Trotzdem fordert er auf, an der Gemeinde mitzubauen und die Zukunft mitzugestalten.
Vize-Bezirkstagspräsidentin Karin Renner sprach in ihren Grußwort von dem Zusammenhalt einer Partei und was diese bewegen kann. „Bürger mit gleichen Zielen erkannten, dass man stärker ist, wenn man zusammenhält.“ Die CSU als Volkspartei wäre nicht so stark, gäbe es nicht die Ortsverbände, die Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten sind.
In die Festredner reihten sich auch Anja Weisgerber und Sandro Kirchner, stellvertretender Kreisvorsitzender der CSU, ein. Als Mitglied des Europäischen Parlamentes gab Weisgerber einen Überblick über ihre Arbeit in Straßburg und Brüssel.
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