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Gefährliches Spielzeug

Bayernkurier, 25. August 2007

"Importe aus China - insbesondere Produkte, die für Kinder hergestellt werden - müssen in Zukunft noch stärker als bisher überprüft werden", fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe Anja Weisgerber. Von 631 bedenklichen Produkten , die bis Ende Juni gemeldet wurden, kamen 280 aus der Volksrepublik China. Insgesamt betrafen 177 Meldungen Kinderspielzeug und 41 Meldungen sonstige Artikel für Kinder. Weisgerber: "Diese Zahlen sind alarmierend!" Deutschland liegt innerhalb der EU an der Spitze der Staaten, die gefährliche Produkte an die EU melden. "Dies zeigt, dass unsere deutschen Sicherheitsmechanismen funktionieren", so die unterfränkische Europapolitikerin. "Besser wäre es jedoch, wenn gar keine sicherheitsbedenklichen Produkte importiert würden." Ein generelles Importverbot für Produkte aus China lehnt Weisgerber trotzdem ab: "Aber wir müssen darüber nachdenken, Importe von chinesischen Herstellern, die mit gesundheitsschädlichen Produkten bereits aufgefallen sind, zu verbieten." Zum Schutz unserer Kinder müssten alle Möglickeiten die das europäische Recht gibt, genutzt werden.