Bayernkurier, 21. Januar 2012
Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahren erleidet Knochenbrüche aufgrund von geschwächten Knochen. Leider wird Osteoporose dennoch zu selten diagnostiziert und behandelt. Das ist zum einen für die Betroffenen oft sehr leidvoll und mit Folgebrüchen verbunden, belastet zum anderen aber auch unser Gesundheitssystem, da die dadurch entstehenden Kosten die von anderen Krankheiten wie beispielsweise Parkinson, Multiple Sklerose oder Schlaganfällen bei weitem übersteigt. Als Co-Vorsitzende der Interessengruppe Osteoporose im Europäischen Parlament setzt sich Unterfrankens Europaabgeordnete Anja Weisgerber dafür ein, dass europaweit Bewusstsein für die Krankheit und die Präventivmaßnahmen geschaffen wird. Ein guter Anfang zur Vorbeugung sind körperliche Bewegung, kalzium- und proteinreiche Nahrung sowie Vitamin D.