Auszüge aus Mainpost, 20. Juni 2010
Dialog zu Forschungsstandort Unterfranken
Am Forschungsstandort Unterfranken hat man es nicht immer leicht. Zwar ist da die Würzburger Universität, Fachhochschulen und ein Fraunhofer-Institut gibt es auch, dazu eine Reihe kleiner und mittlerer Unternehmen. In den Bereichen Sensorik, Nanotechnologie, Medizin und Lebenswissenschaften ist man gut dabei, auch bei Elektromobilität und Fahrzeugsicherheit. Aber es fehlen – so hört man es jedenfalls immer wieder von Politikern wie Wissenschaftlern – große außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Wie also kann sich der Forschungsstandort weiterentwickeln? Wie können Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt werden? Die CSU-Politiker Oliver Jörg, Anja Weisgerber und Eberhard Sinner luden Hochschul- und Firmenvertreter nun zum „Dialogforum“, um über eine gemeinsame Strategie zu beraten. Oliver Jörg, der für die unterfränkische CSU im Forschungsausschuss des Landtags sitzt, versteht das Dialogforum als einen „Raum zur engeren Abstimmung“, um die Interessen im Wissenschafts- und Wirtschaftsraum Unterfranken zu bündeln.
„Das Imitieren von Forschungsprofilen anderer bayerischer Spitzenstandorte genügt nicht. Wir brauchen Alleinstellungsmerkmale“, sagt Jörg. Gemeinsamer Tenor: Die Forschungspotenziale können sich nur dann auf höchstem Niveau weiterentwickeln, wenn der Freistaat die Gründung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Unterfranken unterstützt.
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