Bayernkurier, 04. Juni 2011
Nicht oft geht es auf dem Schillerplatz im Schweinfurter Zentrum so lebhaft zu: Die bunten Angebote, die die unterfränkische CSU für die Kinder und ihre Eltern organisiert hatte, bekamen regen Zulauf. Auch drei Stunden nach dem Beginn des Familienfestes von CSU und Frauen-Union fanden immer neue Gäste den Weg dorthin. Sie mussten ja nur dem Lachen und den Rufen der Kinder folgen. Demzufolge war das Gesamtbild des Platzes geteilt: Auf zwei Seiten Reihe an Reihe die Stände der Kleinen, eine Riesenhüpfinsel, Kinder beim Kasperltheater oder der Märchenerzählerin, vor dem Spielbus, am Streichelzoo oder an der Schminkstation, – und zwischen all dem eine wuselnde Schar von Kids, die unglaublich schnell unterwegs waren, um ja nichts zu verpassen. Auf der anderen Seite des Platzes gab es reichlich Informationen für Mütter und Väter von der Frauenbeauftragten des Landratsamtes, durch die Beratungsstelle „Frau und Beruf“, beim Stand der Elternschmiede oder bei Unicredit, dem Preisträger für familienfreundliche Unternehmen. Und in der Mitte des Areals mit Tischen und Bänken hatten die Besucher jede Gelegenheit mit CSU-Politikern aller politischen Ebenen zu sprechen. „Wir sollten uns kennenlernen“ hatten CSU und FU eingeladen. Um über die Situation der Familien und berufstätiger Frauen zu diskutieren, waren Generalsekretär Alexander Dobrindt und seine Stellvertreterin Dorothee Bär gekommen. Der CSU-Bezirksvorstand um Michael Glos war da: Sein Nachfolgekandidat Staatssekretär Gerhard Eck, die Landtagsabgeordneten Berthold Rüth oder Winfried Bausback, Kommunalpolitiker wie OB Sebastian Remelé, Landrat Harald Leitherer oder Stefan Funk, der neue Kreisvorsitzende der CSU in Schweinfurt. Die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union und Europaabgeordnete Anja Weisgerber, Initiatorin des Familienfestes, zieht gegenüber dem Bayernkurier eine rundum zufriedene Bilanz: „Rund 800 große und kleine Besucher“ zählten die FU-Damen auf dem Schillerplatz. Jüngste war wohl Weisgerbers vor drei Monaten geborene Tochter Chiara Marie. Dank der familienfreundlichen Preise waren die Verpflegungsstationen mit ihren Spezialitäten wie „Hofgemachtes Eis“ vom Bauern umlagert. „Der Kuchenstand der FU hatte am Ende 400 Euro übrig“, sagt Weisgerber. Jetzt kommt auf den FU-Vorstand die angenehme Entscheidung zu, welchen Organisationen der Erlös des Familienfestes gespendet werden soll.