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Forschungsstandort Unterfranken stärken

Auszug aus Mainpost, 4. Juli 2010

CSU-Bezirksparteitag mit Joachim Herrmann

Zwei Anträge standen im Mittelpunkt des CSU-Bezirksparteitags in Randersacker: Ein vom Arbeitskreis Hochschule, Forschung und Kultur erarbeitetes Positionspapier zur Stärkung des Forschungsstandortes Unterfranken sowie die Schaffung einer gesetzlichen Voraussetzung zum Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld über den Abschaltungstermin 2014 hinaus. Die Delegierten befürworteten beide Anträge einstimmig.

„Wir senden heute ein klares Signal nach München, dass wir jetzt an der Reihe sind“, sagte Anja Weisgerber, Abgeordnete des Europaparlaments, stellvertretend für die Mitglieder des Arbeitskreises zum Thesenpapier. Zwar sei der Bezirk aufgrund eines Netzwerkes aus renommierten Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie namhaften Unternehmen „exzellent aufgestellt“, wurde aber in der Vergangenheit „eindeutig benachteiligt“.

Als Beispiel ist unter anderem in dem Positionspapier „der Mangel an außeruniversitären Forschungsinstituten genannt: Von 13 Max-Planck-Instituten befinden sich zwölf in Oberbayern und eins in Mittelfranken. Deshalb fordert der Bezirksverband der CSU mit seinem Antrag an die bayerische Staatsregierung die Unterstützung zur Einführung von Max-Planck-Instituten zur Zelldifferenzierung und zur biochemischen Nanotechnologie.

(...)

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann versicherte, die in den Anträgen enthaltenen Themen bei der nächsten Kabinettssitzung am kommenden Mittwoch (7. Juli) in Bad Kissingen anzusprechen und zu unterstützen. Für ihn stellen vor allem „die Forschungseinrichtungen ein ganz entscheidendes Zukunftsthema“ dar.

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