www.main-netz.de, 29. Juni 2010
Neubau: Zuschüsse von Land und Bund – Finanzen sicher
Der erste Neubau auf den Konversionsflächen der ehemaligen »Leighton Barracks« in Würzburg ist in trockenen Tüchern: Neben der Universitätserweiterung am Hubland baut das »Zentrum für angewandte Energieforschung Bayern« (ZAE) ein neues Gebäude für 10 Millionen Euro. »Die Finanzierung ist gesichert«, bestätigten gestern die CSU-Europaabgeordnete Anja Weisgerber und ihr Landtagskollege Oliver Jörg. Der ZAE Neubau ist das erste Neubauprojekt auf den Würzburger Konversionsflächen außerhalb der 39 Hektar großen Erweiterung der Universität. Schon im vergangenen September wurde der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan für das 10 000 Quadratmeter große »Sondergebiet Zentrum für angewandte Energieforschung « aufgestellt (wir berichteten). Doch dann geriet die Finanzierung ins Stocken. Offenbar wurde das Projekt abgespeckt – in der ersten Variante wurden noch Investitionen von 13,6 Millionen Euro genannt. »Wir haben uns dafür eingesetzt, dass das Forschungsgebäude gebaut werden kann«, betonte Weisgerber. Die unterfränkischen Abgeordneten hatten die Sorge, dass die ZAE-Erweiterung bei den staatlichen Zuschüssen zu kurz kommen könnte. Jetzt sind 4,5 Millionen Euro vom Bund und 3,9 Millionen Euro vom Freistaat zugesagt. Der Rest wird durch Sponsoren und Eigenmittel des ZAE aufgebracht. Von der Ansiedlung des Forschungsgebäudes für energiesparendes Bauen erhofft sich die Stadt eine Initialzündung für weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.