Main Post und Volksblatt, 09. Mai 2011
Die Europaabgeordnete Anja Weisgerber (CSU) ist am Wochenende in Eltmann (Lkr. Haßberge) mit 100 Prozent der Stimmen als Vorsitzende der unterfränkischen Frauenunion wiedergewählt worden. Sie erhielt bei der Neuwahl in der Bezirksversammlung das Vertrauen aller 61 anwesenden Delegierten.
Weisgerber stellte heraus, dass der Bezirksverband der Frauenunion 2010 erfolgreich mit dem Mentoring-Programm, einem Frauenförderprogramm, begonnen habe. 15 Frauen seien ein Jahr lang von Politikerinnen von allen politischen Ebenen, betreut, beraten und gefördert worden. „Heuer sind es bereits 24 Frauen, die im Mentoring-Programm das Rüstzeug für ihre politische Arbeit erhalten“, teilte Anja Weisgerber zum Auftakt des Programms mit.
„Frauenanteil in der CSU erhöhen“
Weisgerber betonte, dass die Zukunftsfähigkeit der CSU davon abhängen werde, ob sie es schaffe, den Frauenanteil in der Partei und den Vorständen dauerhaft zu erhöhen. „Dafür müssen wir gemeinsam kämpfen“, so die Bezirksvorsitzende.
„Frauen- und Familienpolitik ist Zukunftspolitik“ ergänzte Dorothee Bär. „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen.“ Mädchen hätten die besseren Schul- und Universitätsabschlüsse und verdienten im Schnitt trotzdem 23 Prozent weniger als ihre gleichaltrigen männlichen Kollegen. „Diesen Missstand müssen wir beseitigen", so die Bundestagsabgeordnete.
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