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Fördermittel optimal einsetzen

Landtag - Kommunalinfo, 18. September 2007

Der CSU-Arbeitskreis für Bundes- und Europaangelegenheiten hat bei einer Informationsfahrt ins oberfränkische Kulmbach die Vergabepraxis bei Fördermitteln der EU seitens der Länder angesprochen. "Es muss unser Bestreben sein, die landesrechtlichen Regelungen so auszugestalten, dass die EU-Mittel zeitnah und vollständig abgerufen werden können", sagte die Arbeitskreisvorsitzende Professor Ursula Männle.Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer hatte den CSU-Arbeitskreis und Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber eingeladen, sich in Kulmbach ein Bild über das positive Wachstum der Region als Lebensmittelstandort und Tourismusgebiet zu machen. Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning begrüßte die Delegation aus dem Landtag und erörterte den aktuellen Stand der Wirtschaftsförderung, der tags zuvor von Staatsminister Huber vorgestellt und nochmals um acht Millionen Euro erhöht worden war. Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm betonte die gute Entwicklung im Tourismus: Das Bayerische Brauereimuseum gehöre zu den Gewinnern der Europäischen Union. Schramm kündigte die baldige Erweiterung des Museums um die Felder "Bäckerei" und "Gewürz" an.

Hans-Albert Ruckdeschel, Chef des Backmittelherstellers IREKS, wies auf die drohende Verschärfung der Lebensmittelkennzeichnung hin, die aus seiner Sicht letztlich einer Bekanntgabe der Rezepturen gleichkomme. Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber sicherte hier ihre Unterstützung zu.

Die Mitglieder der CSU-Landtagsfraktion statteten auch der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BfEL) einen Besuch ab. Deren Leiter, Prof. Dr. Branscheid, erläuterte die Kernaufgaben der Einrichtung und stellte insbesondere die Ausweitung der untersuchten Lebensmittelgruppen heraus. Er konnte von einer erfreulichen Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth berichten.