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Fast alle sind mit Ergebnissen zufrieden - Dr. Anja Weisgerber und Kerstin Westphal schaffen Sprung ins EU-Parlament - Mehr Briefwähler

Kitzinger Zeitung, 09. Juni 2009

Die Resonanz auf die Europawahl im Landkreis Kitzingen ist beinahe einstimmig. Beschweren möchte sich außer den SPD-Angehörigen keiner über sein Ergebnis und auch die Wahlleiter sind zufrieden mit dem Ablauf. Lediglich die niedrige Wahlbeteiligung bereitet Kopfzerbrechen, obwohl sie im Vergleich zu 2004 immerhin um etwa vier Prozent gesteigert werden konnte.
"Mit einem Ergebnis von über 50 Prozent in Unterfranken haben wir ein ermutigendes Signal aus der Bevölkerung erhalten", freut sich Bundesminister a.D. Michael Glos. Er bewertet die zweithöchste Wahlbeteiligung aller bayerischen Regierungsbezirke in Unterfranken als Anerkennung für den energischen Einsatz von Dr. Anja Weisgerber in den letzten fünf Jahren im Europäischen Parlament.
Weisgerber selbst freute sich ebenfalls über den Erfolg ihrer Partei und versprach, sich auch in der neuen Wahlperiode für Unterfranken in Brüssel stark zu machen. Das gute Ergebnis sie für sie Auftrag und Motivation zugleich. "Ich werden in den nächsten fünf Jahren mit genauso viel Herzblut wie bisher für Unterfranken in Europa kämpfen", unterstrich die Europaabgeordnete.
Ohne große Probleme verlief der Wahltag für die Wahlleiter in Stadt und Landkreis Kitzingen. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben, meldet Sabine Taub, Wahlleiterin für den Landkreis Kitzingen. "Es lief alles problemlos und rund." Die Wahlbeteiligung sei in der erwarteten Höhe ausgefallen.
"Die Briefwahlquoten lagen zwar in der meisten Gemeinden deutlich höher als bei der letzten Wahl", erklärt die Wahlleiterin. Die Briefwahl haben nach ihrer Ansicht viele genutzt, die in den Pfingstferien weggefahren sind.