Asphalt
Dr. Anja Weisgerber, CSU-Mitglied des Europäischen Parlaments, besichtigte in ihrem heimischen Schweinfurter Wahlkreis die Mischanlage Grafenrheinfeld der AMS Asphaltmischwerke Main-Saale GmbH & Co. KG. Die AMS ist ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen mit fünf Asphaltmischanlagen.
Hintergrund des Interesses von Frau Dr. Weisgerber MdEP ist ihre Tätigkeit im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Dieser behandelt zurzeit die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie. Dr. Weisgerber, die einige Änderungsanträge zur Verfahrensvereinfachung bereits gestellt hatte, wollte sich darüber informieren, wie die Verwertung von Ausbauasphalt vor Ort praktisch vor sich geht.
Der Geschäftsführer der Asphaltmischwerke Main-Saale, Karlheinz Wolf, führte die Europaparlamentarierin über den Lagerplatz der Mischanlage und konnte ihr demonstrieren, dass Asphaltgranulat und ScholIenaufbruch absolut vergleichbar mit den ebenfalls gelagerten Rohstoffen sind. Der Vorsitzende der DAV-Regionalvertretung Bayern, Hans Ullrich Debus, und DAV-Hauptgeschäftsführer Jürgen Reifig erläuterten, dass jährlich 11,5 Mio. t Ausbauasphalt höchstwertig im neu gemischten Asphalt verwertet werden und dass in entsprechendem Umfang der Abbau von Rohstoffen und das zur VerfügungsteIlen von Deponieraum überflüssig wird. Dr. Weisgerber zeigte sich beeindruckt von den hohen finanziellen Investitionen in eine Paralleltrommel und sagte zu, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren dafür einzusetzen, möglichst einfache Regelungen für die Industrie zu schaffen und Stoffe, die innerhalb eines eigenständigen Wertschöpfungskreislaufes in für Anwohner und Umwelt ungefährlicher Weise höchstwertig verwertet werden, aus der Abfallsystematik herauszuhalten. rei