Auszug aus: Mainpost
Anja Weisgerber, Mitglied im Europäischen Parlament, war zu Gast in Kürnach. Der Vorsitzende der Jungen Union Kürnach, Thomas Eberth, hatte sie gebeten, zu Feldhamsterproblematik und Fördermöglichkeiten des ländlichen Raums Stellung zu nehmen.
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Weisgerber setzt sich im Umweltausschuss und als umweltpolitische Sprecherin der CSU-Gruppe im Europa-Parlament grundsätzlich für den Artenschutz ein. Sie möchte deshalb nicht, dass das Feldhamsterproblem als lächerlich abgetan wird. Oberstes Ziel sei jedoch ein Ausgleich zwischen Artenschutz und wirtschaftlichen Interessen.
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Den Hamsterschutz unterstützt das bayerische „Feldhamster-Hilfsprogramm“ (FHP). Landwirte, die hamsterfreundlich bewirtschaften, bekommen einen jährlichen Zuschuss.
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Ein weiteres Thema waren Fördergelder von der EU für den ländlichen Raum, vor allem im Rahmen von Leader+. In Bayern, so Weisgerber, leben mehr als die Hälfte der Bevölkerung in ländlichen Raum. Den will die Europäische Union verstärkt fördern.
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Ein weiteres Anliegen der Kürnacher war die Machbarkeitsstudie für eine Biogasanlage mit Einspeisung ins Gasnetz. Sie soll klären, ob die Anlage für die Region überhaupt sinnvoll ist. Im Hinblick auf knappe fossile Brennstoffe sollte man diese Chance nutzen, so Weisgerber.
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