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EU-Zulassung bürgt für Qualität

Auszug aus Mainpost, 12. November 2009

Die EU-Hygieneverordnung für Metzgereien sorgt seit Jahren für Gesprächsstoff. Das 2004 erlassene Gesetz trat 2006 in Kraft, Ende dieses Jahres läuft die Übergangsfrist für kleinere Betriebe aus.

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Diese Zahlen wurden beim letzten Treffen der „Arbeitsgruppe Europa“, in Würzburg bekannt. Die ArGe Europa dient dem Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Unterfränkische Anliegen wurden auch in der Vergangenheit immer wieder erfolgreich von der Europaabgeordneten Anja Weisgerber (CSU) in Brüssel eingebracht.

Noch im April sah es bitter aus, die Antragsquote der betroffenen Metzgereien lag bei nur 30 Prozent. Um gegenzusteuern, wurden die Kon-trollen vor Ort unbürokratischer und verbindlicher gestaltet, zudem wird seitdem ein Protokoll erstellt, das Veterinäre und Metzger unterzeichnen.

„Die EU hat die Hygienevorschriften nicht neu erfunden. Es gibt sogar neue Spielräume für kleine Betriebe und Direktvermarkter. Und diese wurden – wie es die Zahlen zeigen – jetzt auch von den Veterinären vor Ort genutzt“, so Anja Weisgerber. Handwerkskammerpräsident Hugo Neugebauer wertete die EU-Zulassung als Qualitätsmerkmal und damit Wettbewerbsvorteil. Das soll ein Siegel mit Urkunde unterstreichen, das die zugelassenen Betriebe erhalten.

Beim Thema Lebensmittelimitate wird sich Weisgerber in Brüssel für eine klare Kennzeichnung auf der Produktverpackung einsetzen. Verbraucher müssten auf einen Blick erkennen können, ob auf einer Pizza Käse oder nur Käseimitat ist. Der Bezirksgeschäftsführer des Landesverbands des Bayerischen Einzelhandels und Gastgeber Volker Wedde, wies darauf hin, dass die Verbraucher wieder lernen müssten, den Wert guter Lebensmittel zu schätzen – und dafür mehr Geld auszugeben.

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