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EU stärkt Zukunftstechnologien

Schweinfurter Anzeiger, 28. Mai 2008

Die fossilen Energieträger sind endlich. Dies wird uns jeden Tag an der Tankstelle bewusst, wenn der Benzinpreis wieder gestiegen ist. Denn die Erwartung, dass Erdöl, Erdgas und Kohle in Zukunft zur Neige gehen, ist ein Grund für steigende Preise. Daher müssen wir heute schon Technologien erforschen, die fossile Energieträger in Zukunft ersetzen können. Wasserstoff (H2) ist so eine Zukunftstechnologie. Zwar ist er heute noch nicht im Alltagsgebrauch einsetzbar, aber das hat vor 10 Jahren auch noch für die erste Digitalkamera gegolten. Heute hat fast jeder eine! Auch das Europäische Parlament setzt sich für die Erforschung und Förderung der Wasserstofftechnologie ein. So werden noch in diesem Jahr europaweit einheitliche Zulassungskriterien für H2-betriebene PkW erlassen. Ein namhafter deutscher Autohersteller nahm das Engagement des Europäischen Parlaments für die Zukunftstechnologie Wasserstoff zum Anlass, dem Parlamentspräsidenten ein H2-betriebenes Dienstfahrzeug für eine begrenzte Erprobungszeit zu übergeben (siehe Bild). Die Erforschung und Entwicklung der Wasserstofftechnologie gehört zur Spitzentechnologie in Bayern. Die Unterstützung des Europäischen Parlaments für solche Zukunftsprojekte kommt daher auch Bayern zugute. Dies ist ein gutes Beispiel, wie Investitionen in neue Technologien die Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze schaffen können. Die Europäische Union trägt mit den notwendigen innovationsfördernden Rahmenbedingungen dazu einen maßgeblichen Teil bei.